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lernen und arbeiten -


22. Juli 2012

Angst vor neuen Ideen?

“Ich verstehe nicht, warum Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich habe Angst vor den alten”. (John Cage)

Das Zitat ist enem im Gespräch mit Richard Kostelanetz entnommen; im Original “I can’t understand why people are frightened of new ideas. I’m frightened of the old ones”. Ich habe es gerade in einer netten Veranstaltung in der Hamburger Kunsthalle gehört; dort gibt es eine (allerdings sehr kleine) Ausstellung einiger Zeichnungen und Grafiken (Titel: an ear alone is not a being).

Es gibt auch ein schönes Video, in dem man Cage (altersweise) einmal direkt erleben kann:

24. März 2012

Gute Laune mit UOGB

Habe ich gerade entdeckt (danke, Katt)

25. Oktober 2010

Bildung ist wie Musik

Immer wieder müssen wir erklären, was für uns “Qualität” in der Weiterbildung bedeutet. Hier ist mein neues “Lieblingsbild”.

Wer jemals ein Musikinstrument spielen musste, wird wissen, dass man so keine wirklich guten Leistungen erzielen kann. Wer aber ein Musikinstrument lernen wollte, hat ungleich bessere Ergebnisse erzielt. Musik entsteht durch “gewollte” Töne.

Mit Weiterbildung ist es genauso. Wird sie extern veranlasst (”Sie sollten aber…”), ist ein Erfolg möglich, aber oft freudlos; vorherrschend ist die Konsumentenhaltung: “Bringt mir was bei!”

Wer aber sich selbst eine Weiterbildung aussucht (und oft auch selbst bezahlt!), wird etwas dafür tun. Durch das eigene Lernen entsteht Wissen. Man geht positiv mit dem Lehrgang um, versucht, das Möglichste daraus zu ziehen, um zum Erfolg zu kommen.

Ich glaube, es muss uns klar sein, dass (Weiter-) Bildung nur in einer Partnerschaft auf Augenhöhe wirklich funktioniert. Wer selbst lernen will, Zeit und Ehrgeiz und auch Schweiß in seinen Lehrgang investiert, hat die Chance, dass etwas daraus entsteht. Das geht natürlich nur im Dialog, und den Dialog anzubieten, ist eine der wichtigsten Aufgaben für uns als Bildungsanbieter.