Fundstücke Textiles

Variationen über „De Hoedemaker“ / Der Huter

Ein schönes Beispiel für das „Abkupfern“ habe ich bei Stichen zur Hutmacherei (Ende 17. / Anfang 18. JH.) gefunden. Zwei konnte ich kürzlich erwerben, zwei weitere habe ich in Netz gefunden.

  1. Das Blatt „168 De HOEDEMAKER“.
  2. Das Blatt „Menselyk Bedryf 117: De HOEDENAAKER“
  3. Das Blatt „Hoedemaker 31“

Eine ausführliche Beschreibung, Quellenangabe und Info zu „diesem“ Blatt (bzw. den Variationen) habe ich online bei „Pictura Antique Prints“ gefunden, der digitalisierten Sammlung von Peter Cornelissen:

„In 1694 the Amsterdam artists Jan and Casper Luyken published their celebrated work ‘Spiegel van het Menselyk Bedryf.’, a collection of one hundred fine engravings depicting the arts and crafts. Each print is depicting a particular occupation, with the name of the profession, one or two explanatory lines above the plate and followed by a six-line poem below. The book was an instant success and was reprinted many times up to 1767. Other printers and booksellers tried to gain profit from the popular best seller as well. The first of many pirated editions appeared as soon as 1695. As such the work by Abraham de St. Clara who published: ‘Etwas fur Alle …’ or ‘Iets voor Allen’ (Something for everyone.) in several editions from 1699 on in both German and Dutch, is best known.
Made by ‘Jan Luiken / Luyken’ after own design. Jan Luiken / Luyken (1649-1712) belonged to the best engravers of the period. His son Casper (1672-1708) assisted with the making of the prints.“

Pictura Antique Prints

Auch ein deutsches Beispiel habe ich noch im Netz gefunden:
„Der Huter“, angeboten von einem Antiquariat, mit der Beschreibung „Kupferstich von Weigel, 1698“. Hm. Weigel? Luiken? Henne? Ei?

Interessant dabei ist, dass die Stiche eben nicht exakt identisch sind, sondern z.T. spiegelverkehrt ausgeführt wurden bzw. untereinander Variationen aufweisen. Ein Suchbild für alle, die Freude daran haben!

© Copyright Anno Stockem 2021

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