
Auf dieser Seite soll meine Arbeit dokumentiert – und hoffentlich – kommentiert und diskutiert werden. Im Zentrum stehen meine Forschungsarbeiten zum Thema „Die Putzmacherin als frühe Unternehmerin“.
Ein umfassender Forschungsstand dazu ist kaum vorhanden, gleichwohl spielt die Putzmacherei (und auch die benachbarte Kunstblumenproduktion) eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben des 19. Jahrhunderts. Lediglich zur Situation in Leipzig gibt es beachtliche Forschungsergebnisse, die hier auch reflektiert und aufgegriffen werden. Mehr dazu in den einzelnen Beiträgen.
Mittlerweile ist auch meine Doktorarbeit zu dem Thema „Die Putzmacherin. Ein Beruf im 19. Jahrhundert“ erschienen. Sie fokussiert auf die Entwicklung des Berufes und seine Professionalisierung im Laufe des 19. Jahrhunderts. Ich stelle die Arbeit in einem Beitrag detaillierter vor.
Die hier veröffentlichten Einträge stellen meine ganz persönliche und private Meinung dar. Sie beziehen sich natürlich – besonders bei älteren Beiträgen – auch auf meine beruflichen Erfahrungen mit dem lebenslangen Lernen, die ich im C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg sowie in Fernlehrinstituten wie der AKAD oder der Hamburger Akademie für Fernstudien und der Klett-Verlagsgruppe gesammelt habe.
In meiner beruflichen Erfahrung hat das „Systemische“ Denken immer eine wichtige Rolle gespielt; ich habe es als ein überraschend präzises Modell meiner eigenen betrieblichen Praxis zu schätzen gelernt. Eine wichtige Rolle dabei spielte Fritz B. Simon (bei dem ich mich auch in systemisch weitergebildet habe) und Dirk Baecker. Die Werke beider seien hier herzlich empfohlen.
Zu meinem beruflichen Werdegang finden sich weitere Informationen in linked.in
Die Putzmacherin Helene Rasehorn, meine Grosstante, hatte schwerwiegende Gründe wieder nach Hause zu gehen. Sie war vor der Hochzeit schwanger und so wurde die Hochzeit abgesagt. Das Kind kam nicht zur Welt. Sie war eine „gefallene Frau“, lebte im Haushalt ihres Bruders und zog meinen Vater, Wolfgang Rasehorn, mit gross.